Güterwagen

Güterwagen gehörten zu den ersten Modellen der N-Spur von Piko.

Zum Urset gehörten u.a. ein gedeckter Güterwagen der Austauschbauart Kassel sowie zwei offene Güterwagen der Gattung Ocpu, eines ursprünglich italienischen Wagens, welcher nach dem WWII in Deutschland stehen geblieben ist. Zunächst handelte es sich um unlackiert Kunststoffgehäuse. Der Ocpu war in den Farben grün und braun erhältlich, der gedeckte Wagen in rot und braun. Eine Gattungsbedruckung war noch nicht vorhanden. Unter dem Kunststoffgehäuse befand sich ein Metall-Fahrgestell mit Hakenkupplung.

Ab 1965 wurden die Gehäuse zusätzlich lakiert und mit Gattungszeichen, Wagennummer und Bahngesellschaft bedruckt.
Als neues Modell kamen jetzt auch unbeschriftete Drehschemel (Holzwagen) und  Zisternenwagen. Bei diesen erfolgte eine Kennzeichnung mit Abziehbildern. Zunächst mit der neutralen Beschriftung „ÖLE“ und „Benzin“, in der Folge dann auch recht bald mit den Symbolen bzw. Schriftzügen von Mineralöl-Unternehmen.

           

Um eine abwechslungsreiche Zuggestaltung zu ermöglichen, gab es noch zwei vierachsige Modelle. Einen offenen Niederbordwagen sowie einen Eiskühlwagen

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1968 erfolgte die Umstellung von Hakenkupplung auf die noch heute gültige N-Normkupplung.  In diesem Zusammhang ergaben sich Änderungen bei den 4-Achsern. Der Niederbordwagen bekam eine Kiesladung, um die Halterung der neuen Drehgestelle zu verdecken und der Eiskühlwagen wurde mit zwei Metallleitern an den Kopfseiten ausgestattet.

In der Folge wurden noch 4 neue Modellreihen  entwickelt.
Zunächst kam ein vierachsiger Kesselwagen in mehreren Ausführungen.


In zwei Formausführungen entstand noch vierachsige Hochbordwagen sowie ein Flachwagen, einmal als solcher und einmal mit Containern beladen.

                      

Die 2-achsigen Kesselwagen erlebten noch eine Neuheit.
Die Metallschilder wurden durch Kunsstoffschilder ersetzt. Dazu wurden auch die Aussparungen an den Kesseln vergrößert und an selbigen wurden die Abziehbilder durch eine Kesselbedruckung ersetzt.

Der VEB Leipziger Modellbahnbau entwickelte für Piko neben den Staubsilowagen noch eine Serie von 6 zweiachsigen Hochbordwagen der Omm und Obmmu Gattungen.

 

In den 80 zigern übernahm diese Produktion der VEB Prefo. Von da an wurde nur noch die blanke Plaste bedruckt und die Wagen nicht mehr lackiert.

 

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