IG MET

Ein besonderer Hersteller von Modellen der Spur N ist die sogenannte
INTERESSENGEMEINSCHAFT Modell-Eisenbahn-Technik Dresden e.V.
(kurz: IG MET Dresden).
Auch bekannt als
Modellbahn-Kleinserien I.Neumann.
Zum Programm für die Spur N gehören SSy und  Rlmmp-Wagen Bauart Niesky, die 2 und 3 achsigen  Reko-Wagen  der DR sowie C4i/B4i-35a Bauart Heidenau-Altenberg. Neu hinzugekommen ist ein Modell des Gepäckwagens Pwgs88 in zwei Varianten als exklusive Miniserie.

Die Schwerlastwagen

die 4-achsigen Schwerlastwagen mit Feststellbremse wurden 1952 durch den VEB LOWA Görlitz / Niesky für die DR gebaut und dienten dem Transport von schweren Gütern und Einzellasten wie Maschinen, Gußteilen, Schienen u.a. Für Fahrzeugtransporte, vor allem Militär- und Landmaschinen, kamen Ganzzüge zum Einsatz.
Mit einer Lüp von nur 11500 mm ist er einer der kürzesten 4-achsigen Güterwagen der DR. Rungen und Handbremsstand sind mit der Zeit weggelassen worden. Nach Instandsetzungen im RAW Eberswalde in den 80ziger Jahren erhielten einige Wagen einen rotbraunen Anstrich. Die Wagen wurden nach 1989 ausgemustert.

Die Reko-Wagen

Im Umbauprogramm der drei- und zweiachsigen Wagen ab 1960 wurden vor allem Wagen mit Holzaufbauten in neue Durchgangswagen rekonstruiert. Dabei wurde im wesentlichen der Rahmen (angepasst auf die neue Einheitslänge), das Laufwerk und die Zug- und Druckeinrichtungen weiterverwendet. Der Wagenkasten wurde komplett neu gebaut. Die Reko-Wagen haben als Besonderheit nur eine Schiebetüre pro Wagenseite,  öffnend in Richtung Wagenende. Die sechs Fenster entsprachen den Klappfenstern der Doppelstockwagen. Das Wagenkastenende wurde aber ebenfalls bis 150 Millimeter an die Puffer herangeführt.  Ausgestattet war Wagen mit 44 gepolsterten Sitzplätzen der zweiten Wagenklasse und einer Toilette. Diese nahm den Raum einer Vierersitzgruppe ein und war vom Einstiegsraum aus zugänglich. Die Gepäckablagen waren aus Aluminium hergestellt. Die Innentüren waren ebenso aus Holz gefertigt wie die Wandverkleidung und die Fensterrahmen, die aber später in Alu ausgeführt wurden. Alle Wagen erhielten die Niederdruckumlaufheizung (Nuhz), einige – mit dem Nebenzeichen „e“ gekennzeichnet – eine elektrische Heizung für 1000 Volt bei 16⅔ Hertz eingebaut. Die Glühlampenbeleuchtung speiste ein riemengetriebener Generator.
Insgesamt entstanden somit von 1960 bis 1964 in mehreren Baulosen 712 rund 17 Tonnen schwere zweiachsige Wagen der Gattung Bg(e), ab 1966 mit Einführung der UIC-Wagennummern in Europa als Baag(e) bezeichnet. Die 19 Tonnen wiegenden 1520 Dreiachser waren bis 1966 als B3g(e) gekennzeichnet, danach als Bag(e). Gemeinsam war beiden im Innenraum identischen Bauarten die 48 Sitzplätze.
Lange waren die zwei- und dreiachsigen Reko-Personenwagen sehr bedeutend im Personenverkehr der DR. Im Jahr 1970 stellten sie 30 Prozent des Reisezugwagenbestandes. Die planmäßige Ausmusterung der Wagen begann Anfang der 1980er Jahre und war bis 1991 abgeschlossen.

Bauart Altenberg/Heidenau

Jüngstes Modell der IG Met ist dieser als Eilzugwagen konzipierte, und hauptsächlich für die Strecke Heidenau-Altenberg produzierte Personenwagen. Mehr zu den “Originalen” unter den folgenden Links.
http://www.der-letzte-sachse.de/fahrzeuge/c4i-35a-altenberger/
http://www.mueglitztalbahn.de/wagen/galerie.htm

Städteexpress der DR und andere Umlackierungen

Die bekanntesten Modellveränderungen der Interessengemeinschaft Modelleisenbahn zu DDR-Zeiten sind die Modelle der Städteexpress-Wagen der DR. Das noch weitere Modelle in den Werkstätten der Modellbahner dort entstanden ist weniger bekannt. Neben den hellgrün-cremefarbigen Schnellzugwagen der späten Epoche IV gab es auch blaue Wagons der MAV.
All diese Modelle wurden  in Handarbeit umlackiert. Dazu musste der Interessent das Oberteil seines Y-Wagens einsenden. Dadurch blieb allerdings der Längsträger unverändert, was nicht dem Vorbild entsprach.

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