Lokomotiven

Übersicht

Die älteste veröffentlichte Piko-Lok ist eine rot-graue V180.
Vorgestellt auf der Leipziger Messe von 1964, als Set mit Batterie-Trafo, Schienenoval und 3 Güterwagen.
Die nächsten Loks waren die grünen Eloks BB9200 der SNCF und das Modell einer tschechischen Diesellok T499.0. Richtigerweise muss aber gesagt werden, das als erste Lok die BB9200 entwickelt wurde. Irgendwie scheint Piko einen Fehmel für franz. Eisenbahnmodelle zu haben. Auch die ersten Modelle der Piko-N-Neuzeit waren wieder französische. Anfang der 60ziger wurde aber von den Verantwortlichen davon abgeraten, mit einem Fahrzeug aus dem “kapitalistischen” Ausland die Produktion zu starten. Und so kam die V180 zu Ehren.
Diese 3 genannten Modelle wurden bis 1968 mit Hakenkupplung produziert. Alle drei Loks hatten das selbe Fahrgestell mit der Achsfolge Bo’Bo’. Dies bewirkte, das die Modelle der V180 ca 1cm zu kurz und die BB92 1 cm zu lang waren. Auch die 1968 erscheinende V180 “Schlägermütze” wurde auf dieses Fahrgestell gesetzt. Zeitgleich erfolgte die Umstellung von Haken- auf N-Normkupplung.
Die kurz darauf erscheinende BR 65 wurde zwar auf Werbedrucken noch mit Hakenkupplung dargestellt, aber gleich mit Normkupplung produziert.  Später erschienen noch die BR 55 in 4 verschiedenen Ländervarianten.
Zu der Diesellok-Familie kamen noch zwei verschiedene Nohab Modelle. Diese erschienen als dänische, belgische und ungarische Loks. Und hatten bereits fahrtrichtungsabhängige Beleuchtung. Allerdings nicht alle.  Weitere E-Loks kamen als zwei Modelle aus den tschechischen Skodawerken. All diese Modelle hatten die Co’Co’ Achsfolge.
Hinzu kam 1975noch einmal durch Reparatur des V180 Werkzeuges eine Neuentwicklung der BR118 Form und Farbgebung. Diese allerdings ohne Beleuchtung.
Nach 1974 wurden keine neuen Modellreihen mehr gebaut. Man begnügte sich mit Farbvarianten, vornehmlich für den Export. Es entstanden Fantasie-Modelle.
Zwar wurde noch einmal versucht, eine Dampflok, verm die BR 03 oder die BR 41 zu entwickeln.
Jedoch kam von “oben” der Befehl der Einstellung der Versuche.

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