{"id":7524,"date":"2018-03-01T05:33:13","date_gmt":"2018-03-01T04:33:13","guid":{"rendered":"http:\/\/piko-n-bahn.de\/?page_id=7524"},"modified":"2021-11-27T18:09:17","modified_gmt":"2021-11-27T17:09:17","slug":"vero-temos-blase-gebaeude-fuer-spur-n","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/piko-n-bahn.de\/?page_id=7524","title":{"rendered":"Vero, TeMos, Blase \u2013 Geb\u00e4ude f\u00fcr Spur N"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">H\u00e4user von Pappe und Plast<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Derzeit sind mir f\u00fcr im Zubeh\u00f6rbereich 3 Hersteller von Geb\u00e4uden f\u00fcr die DDR-Modellbahn bekannt. Zumindest im Bereich Spur N.&nbsp; Die Produktion von Geb\u00e4uden begann bereits im Erscheinungsjahr der Piko N Bahn 1964. Zun\u00e4chst h\u00e4ufig als Pappmodelle.<br \/>Neben den bekannten VERO-Modellen produzierten die Firma Walter Blase aus Oschersleben&nbsp; und die Firma &nbsp;VEB Modellspielwaren K\u00f6then (TeMos) vorm. Herbert Franzke KG K\u00f6then Modellbahnh\u00e4user. W\u00e4hrend von Blase nur Pappmodelle bekannt sind, kamen bei TeMos und VERO zum Teil schon sehr fr\u00fch auch&nbsp;Kunststoffe zum Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">VERO<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Die VERO (Vereinigete Olbernhauer Spielwarenbetriebe) bestand aus mehreren, vor allem erzgebirgischen Firmen und entstand ab 1966 aus&nbsp;VEB&nbsp;Baukastenfabrik&nbsp;Blumenau&nbsp;(Fa.&nbsp;Louis&nbsp;Engel&nbsp;&amp;&nbsp;Co},&nbsp;VEB&nbsp;Erzgebirgische&nbsp;M\u00f6bel-&nbsp;und&nbsp;Spielwarenfabriken&nbsp;Niedersaida,&nbsp;VEB&nbsp;Holzwaren&nbsp;Gr\u00fcnhainichen,&nbsp;VEB&nbsp;Olbernhauer&nbsp;Wachsblumenfabrik&nbsp;Olbernhau,&nbsp;VEB&nbsp;Seiffener&nbsp;Spielwaren&nbsp;Seiffen,&nbsp;Institut&nbsp;f\u00fcr&nbsp;Spielzeug&nbsp;Sonneberg,&nbsp;Au\u00dfenstelle&nbsp;Seiffen.<br \/>Ab&nbsp;1976&nbsp;kamen&nbsp;zum&nbsp;&#8222;VEB&nbsp;Kombinat&nbsp;Holzspielwaren&nbsp;VERO&#8220;&nbsp;noch&nbsp;folgende&nbsp;VEB&nbsp;hinzu:&nbsp;VEB&nbsp;Blumenauer&nbsp;Baukastenfabrik&nbsp;(vorm.&nbsp;Baukastenfabrik&nbsp;E.&nbsp;Reuter) ,&nbsp;VEB&nbsp;Holzspielwaren&nbsp;Blumenau&nbsp;(vorm.&nbsp;C.&nbsp;Fritzsche,&nbsp;bzw.&nbsp;G.&nbsp;Drechsel),&nbsp;VEB&nbsp;Musikspielwaren&nbsp;Blumenau&nbsp;(vorm.&nbsp;Clemens&nbsp;Schmieders)&nbsp; und 1980 noch&nbsp;VEB&nbsp;Modellspielwaren&nbsp;Marienberg-H\u00fcttengrund&nbsp;(MAMOS), ehemals Auhagen KG,&nbsp;heute&nbsp;<a href=\"http:\/\/deacademic.com\/dic.nsf\/dewiki\/114168\"><u>Auhagen&nbsp;GmbH<\/u><\/a>.<br \/>1980&nbsp;entstand&nbsp;aus&nbsp;dem&nbsp;&#8222;Kombinat&nbsp;Holzspielwaren&nbsp;VERO&#8220;&nbsp;der&nbsp;&#8222;VEB&nbsp;VERO&nbsp;Olbernhau&#8220;.&nbsp;1981&nbsp;wurde&nbsp;dieser&nbsp;an&nbsp;das&nbsp;&#8222;Kombinat&nbsp;Spielwaren&nbsp;Sonneberg&#8220;&nbsp;angeschlossen.&nbsp;1986&nbsp;hatte&nbsp;der&nbsp;VEB&nbsp;VERO&nbsp;Olbernhau&nbsp;82&nbsp;Produktionsst\u00e4tten&nbsp;in&nbsp;20&nbsp;Ortschaften. Geb\u00e4udemodelle kamen aus dem VERO Werk Olbernhau, der ehemaligen&nbsp;Firma OWO, Olbernhauer Wachsblumenfrabrik Olbernhau.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">OWO<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Einer der \u00e4ltesten VERO-Betriebe ist die &nbsp;Olbernhauer Wachsblumenfabrik Olbernhau. Dort wurden die Modelle zun\u00e4chst unter der Marke OWO, ab dem Jahr 1968 unter der Marke VERO hergestellt. &#8230;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Mamos<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Bereits im Jahr 1952 begann der Betrieb mit der Herstellung von Modellbauh\u00e4usern, wobei die Baus\u00e4tze aus Pappe bestanden und die Fassaden entsprechend gepr\u00e4gt wurden. Im Jahr 1958 gr\u00fcndeten Auhagen Senior und Junior dann gemeinsam die \u201eH. Auhagen KG\u201c. In den Jahren 1970\/71 wurde die Pappenproduktion dann eingestellt, das Unternehmen modernisiert und das Geb\u00e4udesortiment von Pappe- auf Kunststoffbaus\u00e4tze umgestellt.<br \/>1972 erfolgte die Verstaatlichung zum Volkseigenen Betrieb, und aus der Auhagen KG wurde der \u201eVEB Modellspielwaren Marienberg-H\u00fcttengrund\u201c. Dieser wurde dem \u201eKombinat Holzspielwaren&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/VERO\">VERO<\/a>&nbsp;Olbernhau\u201c zugeordnet. Die Modellbaus\u00e4tze wurden von nun nicht mehr als Auhagen-Baus\u00e4tze, sondern als Mamos-Baus\u00e4tze (<strong>Ma<\/strong>rienberger&nbsp;<strong>Mo<\/strong>dell<strong>s<\/strong>pielwaren) vertrieben. 1979 wurde dann der&nbsp;<em>VEB Modellbahnzubeh\u00f6r Marienberg<\/em>&nbsp;(ehemals Karl Scheffler KG) in den Betrieb eingegliedert. Somit wurde die Produktion um beispielsweise Gel\u00e4ndematten, B\u00e4ume und Bahn\u00fcberg\u00e4nge erweitert. 1980 erfolgte dann die Unterordnung zum VEB Vero Olbernhau und die Umbenennung in VEB Vero Werk 5, Marienberg-H\u00fcttengrund, der wiederum 1981 an das Kombinat Spielwaren Sonneberg angebunden wurde.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Auhagen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">1990 wurde der Betrieb reprivatisiert und die Produktion von Modelleisenbahnzubeh\u00f6r und Kartonagen fortgesetzt. 1993 wurde die \u201eAuhagen GmbH Modellspielwaren und Verpackungsmittel\u201c gegr\u00fcndet. Auhagen \u00fcbernahm von einer Treuhandnachfolgegesellschaft 1996 die ehemalige&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/VERO\">VERO<\/a>-Modelleisenbahnzubeh\u00f6r-Produktion aus Olbernhau und verlagerte sie an den Unternehmensstandort in Marienberg.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">TeMos<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Zur Firma TeMos ist erstaunlich wenig im Netz zu finden. Urpr\u00fcnglicher Name war Herbert Franzke KG, der&nbsp; Sitz der Firma war K\u00f6then in Anhalt. Nach Verstaatlichung firmierte sie unter VEB Modellspielwaren K\u00f6then (TeMos)<br \/>&#8230;..<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Walter Blase Oschersleben<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Holz und Pappmodellgeb\u00e4ude kamen in den 60zigern oft von der Firma aus Oschersleben an der Bode.<br \/>&#8230;..<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Die HSL-Nummern<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Den jeweiligen &nbsp;Hersteller der Modelle&nbsp;kann man&nbsp;an Hand der Handels-Schl\u00fcssel-Nummer (HSL) zu erkennen.<br \/>Diese Nummer hatte 3 Bestandteile in zun\u00e4chst folgender Art: &#8212;&#8211;\/&#8212;\/&#8212;. Die erste Ziffernfolge bezeichnete die Produktkategorie, nach dem 1. Schr\u00e4gstrich folge die Nummer der Produktionsst\u00e4tte, nach dem 2. Schr\u00e4gstrich die interne Produktnummer. Im Laufe der Zeite und vor allem im Rahmen der EDV wurden diese Nummern immer wieder angepasst.<br \/>F\u00fcr die auf dieser Seite genannten Modellhersteller vergab die DEMUSA ab 1967 diese Nummern. Wobei bis dahin auch bereits \u00e4hnliche Nummern verwendet wurden. Da es aber zu \u00dcberschneidungen gekommen war, wurde 67 neu organisiert.<br \/>Voran gestellte NULLEN wurden beim Nummern drucken auch schon mal weggelassen, so das aus einer 3-stelligen Zahl auch mal eine einstellige wurde. Z.B. bei Piko. Piko hatte die \/005\/, meist wurde nur \/5\/ geschrieben.<br \/>F\u00fcr die hier aufgef\u00fchrten Hersteller gab es folgende Ziffern:<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026\/129\/\u2026 Olbernhauer Wachsblumenfabrik Olbernhau &#8212; sp\u00e4ter&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/VERO\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">VERO Olbernhau<\/a><br \/>\u2026\/160\/\u2026&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Auhagen_(Modelleisenbahn)\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Auhagen KG<\/a>, &#8212; dann&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/MAMOS\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mamos<\/a>, &#8212; Sp\u00e4ter VERO<br \/>\u2026\/513\/\u2026 VEB Modellspielwaren K\u00f6then (TeMos) vorm. Herbert Franzke KG K\u00f6then<br \/>&#8230;\/561\/&#8230;&nbsp; Walter Blase Oschersleben\/Bode<br \/>\u2026\/109\/\u2026 Karl Scheffler KG Marienberg (wurde mit Mamos zusammengeschlossen)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Zur Modellkennzeichnung verwende ich hier, wenn mir bekannt, die jeweils \u00e4lteste vergebene f\u00fcr das Modell. Stammt das Modell aus der Zeit vor 67 die urspr\u00fcngliche Nummer und die erste DEMUSA-Nummer.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>H\u00e4user von Pappe und Plast Derzeit sind mir f\u00fcr im Zubeh\u00f6rbereich 3 Hersteller von Geb\u00e4uden f\u00fcr die DDR-Modellbahn bekannt. 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